Dojo

Dōjō


Dojo Täschmattstrasse 15, Luzern:

 

Dōjō
Dojo (Ort des Weges) bezeichnet einen Trainingsraum für verschiedene japanische Kampfkünste (Budo) wie z. B. Karate, Judo, Kendo, Jujutsu oder Aikido. Im übertragenen Sinne steht der Begriff auch für die Gemeinschaft der dort Übenden.

 

Dōjō-Arten
Honbu Dojo bezeichnet das Hauptquartier oder die zentrale Übungshalle einer Kampfkunst oder Kampfsportart. Im Zen-Buddhismus wird in einem Dojo Zazen (Meditation) geübt. Ein solcher Dojo wird auch Zendo genannt.
Außerhalb Japans wird neben der eigentlichen Übungshalle bzw. Übungsraum mit „Dojo“ oft auch der Verein oder Club bezeichnet.

 

Richtungsangaben

●Vorn (Vorder-/Frontseite): Shōmen Obwohl stark buddhistisch geprägt, ist es in Japan seit den 1920er-Jahren in vielen Budō-Dōjō üblich, an der Stirnseite auch einen Kamidana (shintoistischer Hausaltar) aufzustellen, der als Kamizabezeichnet wird.
●Links: Fukosen
●Rechts: Shusen
●Hauptlinie: Embusen
●Eingangsseite: Shimose
●Obere Seite: Jōseki (Ehrenplatz für den Lehrer, meistens am weitesten vom Eingang entfernt)
●Untere Seite: Shimoseki